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Welcher Zusammenhang besteht zwischen erhöhten Testzahlen und erhöhten Fallzahlen?


Im Kampf gegen die Pandemie ist das Testen einer der wichtigsten Bestandteile. Dadurch ist eine schnelle und vor allem exakte Erfassung der Anzahl sowie der Verbreitung Infizierter möglich, wodurch eine Basis für eine bestmögliche Unterbrechung der Infektionskette geschaffen wird und die Gesundheitssysteme vor einer Überlastung bewahrt werden sollen. Wie häufig SARS-CoV-2 Infektionen nachgewiesen werden können, ist von verschiedenen Faktoren abhängig:

  1. Anzahl Infektionen
  2. Teststrategie
  3. Anzahl durchgeführter Test

Je nachdem, wie sich die Pandemie entwickelt, werden auch die Testkriterien entsprechend angepasst. Nähere Informationen hierzu liefert das Robert-Koch-Institut in einer Nationalen Teststrategie.

Es ist zwingend zu beachten, dass eine Ausweitung der Testkriterien, etwa auf Reiserückkehrer oder besondere Risikogruppen, sowie eine Erhöhung der Testanzahl, unweigerlich auch zu einer Erhöhung der Fallzahlen führen kann. Dies ist darin begründet, dass Infektionsfälle, die ansonsten unentdeckt geblieben wären, auf diese Weise erkannt werden. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die dadurch steigenden Fallzahlen einzig mit der Erhöhung des Testaufkommens erklärt werden können. Denn durch das erhöhte Testaufkommen werden nicht nur positive, sondern ebenso auch negative Testergebnisse festgestellt, ebenso wie sogenannte falsch-positive Testergebnisse.